
Petra Wallner
Diplomkrankenpflegerin, LKH Hochsteiermark Standort Leoben
Wo Leben beginnt wächst die größte Liebe!
Als Diplomkrankenpflegerin im geburtshilflichen Bereich darf ich tagtäglich frischgebackene Eltern bzw. werdende Eltern begleiten. Meist ist es bewegend zu erleben, mit wieviel Liebe Eltern ihr Kind erwarten und wie wichtig es ist, ihnen in dieser besonderen Zeit Halt und Unterstützung zu geben.
Nicht alle Eltern können sich unbeschwert auf ihr Kind freuen. Manche stehen vor großen Herausforderungen oder befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation.
Ich unterstütze #fairändern, weil ich weiß, dass Schwangere in Krisensituationen vor allem eines brauchen:
Menschen, die ihnen zuhören, sie beraten, sie ermutigen und an ihrer Seite stehen. Ein Wort des Mutes, Mitgefühl und unterschiedlichste Hilfestellungen können den entscheidenden Unterschied machen und neue Hoffnung schenken!
















Die Rolle der Partner
Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt, dass die Partner in der Mehrzahl der Fälle für die Entscheidung der Frauen zur Abtreibung verantwortlich sind.
Und nicht jede Frau kann sich wie Tamara S. durchsetzen und das Kind gegen den Willen des Vaters bekommen. Sind wir es nicht genau diesen Frauen, die aufgrund von Druck und Zwang eine Abtreibung durchführen lassen, obwohl sie es nicht wollen, schuldig, genau hinzusehen? Damit Frauen frei von Druck nicht zu einer Abtreibung gezwungen werden, sei es durch andere Personen oder Umstände.
Tamara S.: „Ich war Studentin, als ich unerwartet schwanger wurde. Der Kindsvater setzte mich unter massiven psychischen Druck, er war damals Medizinstudent und wollte weder sein Studium unterbrechen noch sich um mich oder ein Kind kümmern, obwohl er beteuert hatte, mich zu lieben und heiraten zu wollen… In großer Angst und Einsamkeit sah ich mich mit der Frage konfrontiert: „Abtreiben oder nicht?“ Als mir klar wurde, dass durch eine Abtreibung nicht nur mein Kind zugrunde geht, sondern auch ich, entschied ich, meine Tochter zu bekommen. Diesen Weg, diese Entscheidung habe ich bis auf diesen Tag niemals bereut! Der Weg war nicht immer einfach – das gebe ich gerne zu – aber der andere Weg hätte mich psychisch und vielleicht auch physisch mein Leben gekostet – das weiß ich, ohne Wenn und Aber. Und seit einigen Monaten bin ich auch Oma, weil meine Tochter damals das Licht der Welt erblicken durfte.“
https://www.ief.at/us-abtreibung-die-rolle-der-maenner-bei-der-abtreibungsentscheidung/
https://www.care-net.org/mens-survey
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