So denkt Österreich über die Anliegen von #fairändern

Wie denkt die österreichische Bevölkerung als Ganzes zu den Anliegen von #fairändern? Dieser Frage sind wir gemeinsam mit dem IMAS-Institut nachgegangen. Dabei wurden repräsentativ für ganz Österreich über 1.000 Menschen befragt. Die Antworten sind eindeutig: Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Österreich unterstützt die Forderungen von #fairändern!

Auf diesen Seiten haben wir für Sie die wichtigsten und interessantesten Ergebnisse der Umfrage aufbereitet. Lesen Sie nachstehend die jeweiligen Fragen und Antworten in Prozent. Abgefragt wurde die Zustimmung zur jeweiligen Aussage bzw. Frage. Falls Sie weitere Exemplare oder Informationen benötigen, kontaktieren Sie uns bitte über [email protected].

IMAS-Frage:

Kennen Sie eine Frau, die abgetrieben hat? Wenn ja, stand sie in ihrer Entscheidung unter Druck?

Diese Frage wurde allen Personen gestellt, welche eine Frau kennen, die schon abgetrieben hat. Jeder zweite Befragte hat angegeben, dass sie unter starkem oder eher starkem Druck, z.B. vom Partner oder Eltern, in Richtung Abtreibung stand. Eine erschreckende Zahl, welche die sehr viel höhere Dunkelziffer noch gar nicht miteinrechnet! Hier ist die Politik gefragt, konkret zu handeln, um ungewollte Abtreibungen zu verhindern!

„Der Druck auf die Frau ist oft enorm und er geht längst nicht mehr dahin, möglichst viele Kinder zu bekommen, sondern abzutreiben. Die Umfrage beweist auch die Dringlichkeit einer guten Beratung und einer verpflichtenden Bedenkzeit.“

IMAS-Frage:

Ungeplant schwangere Frauen sollen stärker unterstützt und beraten werden, um ein Ja zum Kind zu ermöglichen.

Mehr als drei Viertel der österreichischen Bevölkerung wünscht sich eine Politik, die sich dafür einsetzt, dass auch bei einer ungeplanten Schwangerschaft die Frau das Kind zur Welt bringen kann. Ein klarer Auftrag an die Entscheidungsträger!

Die Zustimmung zu den Anliegen von #fairändern ist überwältigend und eine Bestärkung, uns weiter um Ver-besserungen und echte Lösungen zu bemühen!

IMAS-Frage:

Der Arzt oder die Ärztin sollte Schwangere auf Unterstützungs- und Beratungsangebote hinweisen.

„Der gängige Satz: Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen – Abbruch oder Austragung – mit expliziter Benennung der Selbstbestimmung führt oft zu Gegenteiligem. Betroffene werden allein gelassen, die gesamte Last der Entscheidung wird ihnen zugemutet.“

IMAS-Frage:

Eine mehrtätige Bedenkzeit vor dem Schwangerschaftsabbruch sollte eingeführt werden, wie z.B. bei medizinisch nicht notwendigen Schönheitsoperationen üblich.

Eine mehrtätige Bedenkzeit vor dem Schwangerschafts-abbruch sollte eingeführt werden, wie z.B. bei medizinisch nicht notwendigen Schönheits-operationen üblich.

„Keine Schwangerschaft ist frei von Ängsten, Zweifeln, Unsicher-heiten und kritischen Überlegungen. (…) aber auch kein Schwanger-schaftsabbruch geht spurlos an einer Frau vorbei“.

IMAS-Frage:

Manche Paare in Österreich sind unfreiwillig kinderlos; Adoption als Alternative zum Schwangerschaftsabbruch sollte daher gesellschaftlich aufgewertet werden.

Manche Paare in Österreich sind unfreiwillig kinderlos; Adoption als Alternative zum Schwangerschafts-abbruch sollte daher gesellschaftlich aufgewertet werden.

IMAS-Frage:

Bei Verdacht auf eine Behinderung des ungeborenen Kindes steigt der gesellschaftliche Druck in Richtung Schwangerschaftsabbruch.

Bei Verdacht auf eine Behinderung des ungeborenen Kindes steigt der gesellschaftliche Druck in Richtung Schwangerschafts-abbruch.

„Es ist menschenunwürdig, dass bei Verdacht auf eine Behinderung ein Fötus über die Fristenregelung hinaus bis zur Geburt abgetrieben werden darf. Das ist eine niemandem zustehende Bewertung von behindertem und nichtbehindertem Leben und eine schlimme Diskriminierung von behinderten Menschen.“

IMAS-Frage:

Familien, die ein behindertes Kind erwarten, stehen vor großen Herausforderungen. Sie sollen schon in der Schwangerschaft mehr Begleitung, praktische Unterstützung und konkrete Hilfe bekommen.

IMAS-Frage:

Es sollte mehr zu den Beweggründen rund um den Schwangerschaftsabbruch geforscht werden.

Es sollte mehr zu den Beweggründen rund um den Schwangerschafts-abbruch geforscht werden.

IMAS-Frage:

Insgesamt sollte es mehr Studien und Statistiken rund um Schwangerschaftsabbrüche geben.

Insgesamt sollte es mehr Studien und Statistiken rund um Schwangerschafts-abbrüche geben.

„Es herrscht große Desinformation um das Thema und bei geschätzten 30.000 Abbrüchen pro Jahr können wir uns nicht erlauben, wegzuschauen. Es braucht dringend eine Statistik und eine Motivforschung zur Abtreibung in Österreich, wie es sie ja in den meisten anderen Ländern gibt, damit zielgerichtet und besser geholfen werden kann.“

Sie benötigen weitere Informationen?

Kontaktieren Sie uns gerne via [email protected].

Zum Anfang