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Start der Steirischen Petition

Kick-off am Grazer Schlossberg: Mehr Ehrlichkeit, Unterstützung und Perspektiven für schwangere Frauen in herausfordernden Situationen!

Am 24. März, dem Internationalen Tag des Rechts auf Wahrheit, fiel am Grazer Schlossberg der offizielle Startschuss für die Steirische Petition der Bürgerbewegung #fairändern. Initiatorin und Petentin Petra Plonner fordert mit ihrer ersten Unterschrift mehr Ehrlichkeit, Unterstützung und Perspektiven für schwangere Frauen in schwierigen Lebenslagen.

Die Vorsitzende der Bürgerbewegung #fairändern spricht aus eigener Erfahrung: “Als junge Frau wurde ich ungeplant schwanger und ließ abtreiben. Ohne Beratung, ohne Bedenkzeit, ohne Information. Die Folgen dieses überstürzten Eingriffs haben mich lange belastet. Ich fühlte mich von Politik und Gesellschaft im Stich gelassen und betrogen. Heute stelle ich mich klar gegen diese Bagatellisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Die Wahrheit ist uns Frauen zumutbar!”

Gemeinsam mit einer Gruppe junger Frauen formuliert sie die die zentralen Anliegen von #fairändern unter dem Leitgedanken: Begreifen – Begleiten – Bestärken!

Begreifen bedeutet, hinschauen, verstehen und endlich die Fakten kennen. Schätzungen zufolge sehen jährlich rund 35.000 Frauen in Österreich keinen anderen Ausweg als einen Schwangerschaftsabbruch. #fairändern fordert valide Zahlen und Studien rund um die Lebenssituation der betroffenen Frauen und Männer, um Maßnahmen ableiten zu können.

Begleiten heißt, Frauen nicht allein lassen. Viele berichten von fehlender Aufklärung, mangelnder Bedenkzeit und unzureichender Unterstützung. Es braucht niederschwellige Beratungsangebote, finanzielle Hilfen und konkrete Perspektiven für ein Leben mit Kind. Nicht jede unerwartete Schwangerschaft muss in einer Abtreibung enden!

Bestärken bedeutet, neue Wege sichtbar machen. Schwangerschaft darf nicht als Sackgasse erlebt werden. Information über Alternativen wie Adoption und Pflege sowie die politische und gesellschaftliche Wertschätzung von Familie sind entscheidend, um Frauen ein Ja zum Kind zu ermöglichen.

„Es ist erschütternd, wie groß der Druck zur Abtreibung ist,“ weiß Plonner aus ihrer Erfahrung in der Schwangerenberatung. „Ein Leben mit Kind muss wieder denkbar, und vor allem ganz konkret wieder realisierbar sein. Dazu braucht es ein Umdenken auf politischer Ebene, darum diese Petition mit starker Beteiligung der steirischen Bevölkerung.“

#fairändern ist eine Bürgerbewegung, getragen von Experten und Expertinnen, die sich für stärkere, lebensbejahende Unterstützung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt einsetzt, zuletzt mit einer erfolgreichen Petition im Land Salzburg.

Vorsitzende Petra Plonner pocht auf Frauenrechte: „Lassen wir Frauen nicht im Unklaren. Geben wir ihnen die Wahrheit, die Unterstützung und die Stärke, die sie in dieser Situation verdienen.“

Die Petition kann bis zum 30. November 2026 von allen wahlberechtigten in der Steiermark wohnhaften Personen unterschrieben werden. Unterschriftenlisten können kostenlos unter [email protected] angefordert werden.

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