
Petra Wallner
Diplomkrankenpflegerin, LKH Hochsteiermark Standort Leoben
Wo Leben beginnt wächst die größte Liebe!
Als Diplomkrankenpflegerin im geburtshilflichen Bereich darf ich tagtäglich frischgebackene Eltern bzw. werdende Eltern begleiten. Meist ist es bewegend zu erleben, mit wieviel Liebe Eltern ihr Kind erwarten und wie wichtig es ist, ihnen in dieser besonderen Zeit Halt und Unterstützung zu geben.
Nicht alle Eltern können sich unbeschwert auf ihr Kind freuen. Manche stehen vor großen Herausforderungen oder befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation.
Ich unterstütze #fairändern, weil ich weiß, dass Schwangere in Krisensituationen vor allem eines brauchen:
Menschen, die ihnen zuhören, sie beraten, sie ermutigen und an ihrer Seite stehen. Ein Wort des Mutes, Mitgefühl und unterschiedlichste Hilfestellungen können den entscheidenden Unterschied machen und neue Hoffnung schenken!
















Abtreibung ist keine Gesundheitsleistung!
Wien (OTS) – Gesundheitsminister Rauch sieht in einer jüngsten Aussendung Bedarf, ein „flächendeckendes und leistbares Angebot für einen Schwangerschaftsabbruch sicherzustellen“. In Vorarlberg wird deshalb für eine Abtreibungsmöglichkeit im Landeskrankenhaus lobbyiert, in Tirol für ein öffentlich finanziertes Abtreibungsambulatorium. Eine Abtreibung in diesem Zusammenhang als „medizinische Grundversorgung“ zu bezeichnen ist jedoch eine bewusste Falschbehauptung. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, die geheilt werden muss.
#fairändern Vorsitzende Mag. Petra Plonner: „Aus meiner Beratungstätigkeit und durch unzählige Gespräche mit Betroffenen weiß ich, dass Frauen meistens Wege suchen, ihr Kind auf die Welt zu bringen. Sie sehen sich dann aber oft mit äußerem Druck konfrontiert, wie etwa durch Partner, durch die Erwartungshaltung des Umfelds oder ihre finanzielle Situation. Es ist eine Verkehrung der Tatsachen, dass der Großteil der ungeplant schwangeren Frauen nichts anderes will als eine Abtreibung!“
Österreich liegt mit geschätzten 35 000 Abtreibungen pro Jahr an der europäischen Spitze. Es tut Not, die Motive für die hohen Zahlen an Abbrüchen zu evaluieren, um Betroffene im Konfliktfall durch zielgerichtete Unterstützung zu stärken.
Plonner weiter: „Der Fokus auf noch mehr Abtreibungsmöglichkeiten geht völlig an den Bedürfnissen der Frauen vorbei. Er entspricht nicht den Erwartungen an eine moderne und lösungsorientierte Frauenpolitik. Wir brauchen umfassende Information und zielgerichtete Hilfe, um tatsächlich einen Beitrag zur Frauengesundheit zu leisten. Eine Abtreibung ist keine Gesundheitsversorgung – sie macht Frauen nicht ‚gesünder‘, sondern bewirkt in vielen Fällen das Gegenteil.“
Link zur Presseaussendung: #fairändern klärt auf: Abtreibung ist keine Gesundheitsleistung! | #fairändern, 19.07.2022 (ots.at)
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