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Siebenten-Tags-Adventisten fordern ein Überdenken der eugenischen Indikation

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

In den letzten Tagen wurde in einigen Medien von der parlamentarischen Bürgerinitiative Fairändern und deren Behandlung im Petitionsausschuss berichtet.

Als Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, einer protestantischen Freikirche, unterstützen wir die Anliegen von Fairändern, Frauen z. B. in schwierigen Situationen bei ungewollter Schwangerschaft mehr als bisher zu unterstützen.
Die Einführung einer Bedenkzeit zwischen Anmeldung und Durchführung einer Abtreibung gibt den Frauen die Chance, sich trotz des Drucks ihrer Umgebung selbst zu entscheiden, was sie wirklich wollen und eine eigene Wahl zu treffen, wie es weiter gehen soll.

Besonders unterstützenswert ist das Anliegen, die eugenische Indikation gesetzlich neu zu regeln, weil Menschen mit besonderen Bedürfnissen heute begrüßenswerterweise besonderen Schutz genießen, sobald sie geboren wurden, viele aber aufgrund der eugenischen Indikation gar nicht mehr auf die Welt kommen.

Wir brauchen eine warme, menschenfreundliche Gesellschaft. Die Umsetzung der Anliegen von Fairändern wird dazu beitragen. Diese Initiative geht im Übrigen anders als in den Medien dargestellt, keineswegs nur von der Katholischen Kirche aus, auch viele freikirchliche, im protestantischen Bereich angesiedelte christliche Kirchen sind Teil der Initiative. Zusätzlich gibt es zahlreiche konfessionsübergreifende und auch konfessionsungebundene Organisationen, die diese Bürgerinitiative mittragen.

Oliver Fichtberger – Generalsekretär der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten

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